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They are frowned upon, mysterious, boring, obligatory, esoteric, prissy, potent, heavy with meaning, painful to attain, expanding consciousness, powerless, in short: Rituals are paradoxical for the mind. Nevertheless: They can enable a very sensitive level of cooperation between man and a larger context; and they abide in similar ways to the lasting laws innate to all existence. But if you distill their pure structure the flow of life will disappear from the moment. The ritual is paralyzed and losses its ability to move.

Many of us are familiar with this disillusion, and for that very reason rituals are synonymous with procedures empty of meaning. If one wants to be part of a collective they equal phases, which we have to bear through and - in lack of alternatives - assist patiently. Our own truth and our ability to sensitively feel what truly makes a difference must so be silenced. But although no one believes in the generating force of the gestures any longer we still leave we actually most urgently need in the hands of religious representatives or the self-proclaimed experts of the New Age: Spaces that could initiate us to new possibilities.

When what we used to trust in - the sole belief in western science, the paradigm of growth and control - fall away, we need initiatory processes that enable perspectives beyond the already familiar.

How can the disappointment about what is offered by traditional authorities self empower, stir a yearning and fuel new discoveries? How can the vertical hierarchy of the traditional ritual-culture be replaced by the responsibility of each individual? How can the resources of conscious feeling help us to make new distinctions? How can we develop the ability to feel what blocks our awareness and how can we dissolve this numbness? And least not last: How do we learn to work with more subtle energies and hold energetic spaces ourselves, that allow to experiences which - so far - we only attributed to the legends of big masters?

Starting with scences from commonly know rituals and confronts them with questions. In a next step we visit people that are experienced with holding transformative spaces. Meeting these pioneers and there work it becomes clear: A new culture of ritual and initiation is already evolving. This film wants to present their potency to be tools for a possible next culture.

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Sie sind obligatorisch, verpönt, geheimnisvoll, langweilig, esoterisch, spießig, bedeutungsschwanger, gequält, bewusstseinserweiternd, kraftlos, wirkmächtig und Rituale sind paradox. Sie ermöglichen eine höchst sensible Ebene von Kooperation zwischen Menschen und einem größeren Kontext; und sie folgen auf immer ähnliche Weise den, dem Leben innewohnenden Gesetzen. Destilliert man jedoch ihre Struktur, flieht der lebendige Fluss aus dem Jetzt; das Ritual erstarrt und verliert, wodurch es berührt.

Viele von uns kennen genau die zuletzt beschriebenen Ernüchterungen, weshalb Rituale häufig mit sinnentleerten Abläufen gleichgesetzt werden, Stillhalte-Phasen, in denen etwas verabreicht wird, dem man - um der kollektiven Zugehörigkeit wegen - höflich und in Ermangelung von Alternativen geduldig assistiert. Unsere eigene Wahrheit und feine Fähigkeit zu spüren, was wirkt, verstummt. Wir bezeugen Gesten, an deren generierende Kraft niemand glaubt und überlassen Haltern religiöser Traditionen oder selbsternannten Experten der New Age Szene, was wir im Grunde dringend brauchen: Initiationsräume für das Fühlen neuer Möglichkeiten.

Denn wo das Vertrauen ins Vertraute - das alleinige Glaubensbekenntnis zu den westlichen Naturwissenschaften, zum Paradigma Kontrolle und Wachstum - erschüttert ist, können initiatorische Prozesse Werkzeuge sein, um etwas erfahrbar zu machen, das jenseits des bereits Vertrauten liegt.

Wie kann die Enttäuschung über die Kraftlosigkeit dessen, was traditionelle Autoritäten anbieten, eine neue Sehnsucht wecken, Selbstermächtigung ermöglichen und Treibstoff für neue Entdeckungen sein? Wie kann an die Stelle der tradierten Ritualkultur mit ihren vertikalen Hierarchien die Verantwortung jedes Einzelnen treten? Wie werden die bislang brach liegenden Ressourcen bewussten Fühlens uns erlauben neue Unterscheidungen zu machen? Wie können wir selber die Fähigkeit entwickeln zu fühlen, was unsere Wachheit blockiert? Wie können wir diese Taubheit auflösen? Und nicht zuletzt: Wie lernen wir selber mit feineren Energien zu arbeiten und damit selber energetische Räume zu halten, damit Entwicklungen möglich werden, die wir bislang nur aus Legenden großer Meister kannten?

Reinventing Rituals sucht Menschen auf, die mit derartigen gehaltenen Räumen Erfahrungen haben und die, die Zukunft einer neuen Ritualkultur sehen können. Aus der Begegnung mit der z.T. jahrzehntelangen Arbeit dieser Pioniere wird deutlich: Eine neue Ritual- und Initiationskultur ist bereits im Entstehen begriffen. Unser Film möchte weiteren Kreisen diese Möglichkeiten zugänglich machen.

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THE TEAM DAS TEAM

The background of Marietta Johanna Schürholz is art history, comparative religion, anthropology and journalism. Having travelled extensively for almost two decades she focused on rites of passage in different traditions. She is now working as a change agent and trainer, to empower individuals and groups to create higher levels of coherence. The is founder of the socialartprojects www.buddhasbanquet.de
and www.beruehr-bar.de as well as cofounder of the Couragery (www.mutmacherei.org)

Dr. Marietta Johanna Schürholz hat Kunstgeschichte studiert und sich auf ausgedehnten Reisen mit Anthropologie und transkonfessioneller Mystik beschäftigt. Sie arbeitet seit 30 Jahren als Magazinjournalistin, insbesondere in den Bereichen Kunst, Buddhismus und zivilgesellschaftlicher Wandel. In ihren Sozialkunstprojekten www.buddhasbanquet.de
und www.beruehr-bar.de geht sie der Frage nach, wie wir kollektiv neue Räume des Heiligen betreten können. Als Trainerin begleitet Marietta Schürholz einzelne Menschen und Gruppen auf dem Weg zu höheren Ebenen von Kohärenz. Sie ist Mitgründerin der Mutmacherei (www.mutmacherei.org ) im Isartal.

Coming soon.

Folgt in Kürze.

Reinhard Marscha is a freelance digital media designer and filmmaker (www.marscha.de)
. He also works as a jounalist and photographer for several online and print media. In cooperation with Heiner Heine, numerous documentary films for museums, missions and aid organisations have been realised over the last years - also in some countries in Africa and Asia. Concerning the REINVENTING RITUALS project, he serves as a conceptional consultant and is responsible for film editing and post production, for the website and social media.

Reinhard Marscha arbeitet als freischaffender Mediengestalter, Filmemacher (www.marscha.de)
, sowie als Journalist und Fotograf für diverse Online- und Print-Medien. Zusammen mit Heiner Heine wurden in den letzten Jahren zahlreiche Dokumentarfilmprojekte für Museen, Missionswerke und Hilfsorganisationen - auch in verschiedenen Ländern Afrikas oder Asiens - realisiert. Für das Projekt REINVENTING RITUALS ist er für konzeptionelle Beratung, Filmschnitt und Filmnachbearbeitung, sowie für die Website und Social-Madia zuständig.